Behandlungsmethoden

Wie arbeitet ein osteopathischer Therapeut?
Der osteopathische Therapeut benötigt für die Untersuchung und Behandlung nur drei Dinge: sein fundiertes Wissen über die Anatomie des Menschen, seine Hände für die Untersuchung und Behandlung und seine Bereitschaft jedem Menschen helfen zu wollen, der seine Hilfe sucht.

Was kann alles behandelt werden?
Grundsätzlich ist es möglich beinahe alle Erkrankungen des Bewegungs­apparates und andere Leiden zu behandeln. Die Osteopathie hat sehr viele Antworten auf die unterschiedlichsten Beschwerden. Letztendlich kann aber nur ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Therapeut (es sollte auf jeden Fall ein Heilpraktiker oder Arzt Ihres Vertrauens sein!) sowie die dazugehörige Untersuchung klären, ob und wie ihr Problem osteopathisch gelöst werden kann.

Auf alle Möglichkeiten hier einzugehen ist mir in diesem Forum leider nicht gestattet. Deswegen möchte ich Sie hier auf die vielfältig vorhandene Literatur und das Internet verweisen.

Sie können mich aber auch direkt anrufen oder mir eine E-Mail schicken. Ich werde dann versuchen Ihnen so gut es geht auf Ihr Problem zu antworten.

Wo liegen die Grenzen der Osteopathie?
Bei allen schweren und akuten Erkrankungen sollten Sie erst Ihren Arzt aufsuchen und Ihre Krankheit abklären lassen. Zu diesen Erkrankungen zählen:

• frische Herzinfarkte
• frische Schlaganfälle
• akute Nieren- oder Gallensteine
• akute Entzündungen
• Tumore
• u.a.

Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Ihren osteopathisch tätigen Heilpraktiker, ob und in wie weit Ihnen geholfen werden kann.




Welche Risiken hat eine osteopathische Behandlung?
Die Risiken sind bedingt durch die Sicherheitstests und die grundsätzlich sehr sanfte Therapieform sehr gering. In einigen Fällen kann es nach der Behandlung zu einer leichten Verschlimmerung der Beschwerden kommen. Dies ist in manchen Fällen aber ein positives Zeichen, weil der Körper auf die Therapie anspricht und anfängt, sich selbst zu heilen, was eine kurzfristige „Entzündung“ in dem betroffenen Gebiet auslösen kann.

In der klassischen Homöopathie redet man in solchen Fällen auch von einer „Erstverschlimmerung.“ Während oder direkt nach den Behandlungen können gelegentlich leichte Übelkeit oder Schwindel auftreten. Dies wird oft wegen des Einflusses der Therapie auf das Kreislaufsystem verursacht. Diese Symptome gehen aber in den meisten Fällen rasch vorüber.

Grundsätzlich wird der osteopathische Therapeut nie eine Technik anwenden, die die Gesundheit des Patienten gefährden wird oder etwas gegen den Willen des Patienten unternehmen.